
Pressemitteilung in der Frankfurter Rundschau: KI ist da, Entlastung nicht – Kai Kramer über den größten Denkfehler bei KI & Automatisierung
Pressemitteilung in der Frankfurter Rundschau über Kai Kramer: Warum trotz Microsoft Copilot & Co. die Entlastung für Mitarbeitende oft ausbleibt – und wie Unternehmen KI-gestützte Automatisierung so einsetzen, dass sich die Bürokratie tatsächlich verringert.
Kurzüberblick
Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht eine Pressemitteilung über Kai Kramer und den zentralen Denkfehler vieler Organisationen im Umgang mit KI und Automatisierung (Artikel lesen).
Ausgangspunkt ist ein alltägliches Bild: Microsoft Copilot und andere KI-Tools sind eingeführt, doch das Postfach quillt über, Durchlaufzeiten bleiben lang und Mitarbeitende fühlen sich weiterhin überlastet. Im Artikel erläutert Kai Kramer, warum der reine Einsatz von Tools nicht reicht – und wie Unternehmen Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten anpassen müssen, damit KI ihre Wirkung entfalten kann.
Kernaussagen der Pressemitteilung
KI-Einführung ohne Prozessveränderung ist ein Placebo
- Viele Organisationen „schichten“ KI nur auf bestehende Abläufe drauf.
- Ergebnis: Komplexität steigt, aber niemand nimmt wirklich Arbeit aus dem System.
Der größte Denkfehler: KI soll Überlast kaschieren, nicht Ursachen beheben
- Überlaufende Postfächer, Medienbrüche und unklare Zuständigkeiten bleiben bestehen.
- KI wird genutzt, um Symptome zu managen, statt strukturelle Engpässe zu beseitigen.
Entlastung entsteht nur, wenn Aufgaben radikal neu geschnitten werden
- Zentrale Frage: Welche Schritte kann ein KI-Assistent eigenständig übernehmen – und welche Entscheidungen bleiben bewusst beim Menschen?
- Durch konsequente Standardisierung, klare Entscheidungsregeln und Automatisierungs-Workflows lassen sich Bearbeitungszeiten deutlich verkürzen.
Pilotprojekte müssen im echten Alltag stattfinden – nicht nur im Labor
- Kai Kramer empfiehlt kurze, fokussierte Pilotierungen in realen Teams (z. B. Posteingang, Rechnungsprüfung, Bescheidbearbeitung).
- Anhand konkreter Fälle werden Automatisierungsregeln, Eskalationslogik und Qualitätskontrollen gemeinsam mit den Fachbereichen geschärft.
Governance, Datenschutz und Compliance sind nicht optional
- Besonders in regulierten Umfeldern (Steuern, Finanzen, Verwaltung, Kanzleien) braucht es klare Leitplanken für den Einsatz von KI-Assistenten.
- Transparente Protokollierung, Berechtigungskonzepte und belastbare Prüfpfade sind entscheidend, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
Führung und Kommunikation entscheiden über Akzeptanz
- Mitarbeitende brauchen Klarheit: Was übernimmt die KI, wo bleibt menschliche Expertise unverzichtbar und wie verändert sich das eigene Rollenprofil?
- Führungskräfte müssen aktiv begleiten, Hindernisse aus dem Weg räumen und Erfolge sichtbar machen.
Pressemitteilung lesen
Hier geht es zur Pressemitteilung in der Frankfurter Rundschau (externer Link):
KI ist da, Entlastung nicht – Kai Kramer von der Kai Kramer Consulting GmbH über den größten Denkfehler bei KI und Automatisierung